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StVZO Änderung ab 1. Juli 2014 – Warnweste wird Pflicht

Am 1.Juli 2014 tritt die Änderung für den § 53a der StVZO in Kraft. Worauf Sie als Fahrer eines Kraftfahrzeugs in Zukunft achten müssen, können Sie hier nachlesen.

Warnweste ab Juli 2014 Pflicht

Was für Unternehmen und Gewerbetreibende schon seit etwa 4 Jahren vorgeschrieben ist, kommt auch ab 1. Juli 2014 auf die Fahrzeugführer eines privaten Personenkraftwagen zu. Obwohl die 48. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften bereits im August letzten Jahres in Kraft getreten ist, gilt die Mitführpflicht der Warnweste erst ab Juli 2014.

Welche Veränderungen beziehungsweise Anpassungen in die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) vorgenommen wurden, können Sie der folgenden Übersicht entnehmen.

§ 53a StVZO

(Warndreieck, Warnleuchte, Warnblinkanlage, Warnweste)
Der wohl wichtigste Punkt für alle Kraftfahrzeugführer ist der Paragraph § 53a StVZO. Hier ist nämlich ganz klar geregelt, dass in Zukunft nicht nur gewerblich genutze Fahrzeuge eine Warnweste mitführen müssen, sondern ab dem Stichtag auch Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Zug- und Sattelzugmaschinen und Kraftomnibusse.

Dabei spielt die Art der Nutzung: „private oder gewerblich“ keine Rolle mehr. Kurz und knapp gesagt, die Warnweste wird Pflicht. Da Warnweste nicht gleich Warnweste ist, müssen die benötigten Westen eine der folgenden DIN-Normen erfüllen.



  • DIN EN 471:2003 + A1:2007, Ausgabe März 2008
  • DIN EN ISO 20471:2013 (alte Richtlinie)

Damit Sie sich jetzt erst durch die einzelnen DIN-Normen lesen müssen, habe ich die wichtigsten Details zusammengetragen.

Die Warnweste muss,…

  • … einen umlaufenden Reflexstreifen an Front und Rücken haben
  • … Reflexstreifen müssen mindestens 5 cm breit sein
  • … zum Öffnen und Schließen dient ein Klettverschluss
  • … das fluoreszierende Material darf in gelb, orange oder rot-orange Farbe sein

» Weitere Änderungen der Verordnung finden Sie hier…

Warnweste im Einsatz

Wer nach dem 1.Juli 2014 bei einer Panne oder nach einem Unfall aus dem Wagen auf öffentliche Straßen steigt muss dabei die Warnweste tragen. Natürlich wären anzuraten das nicht nur eine Weste für den Fahrer vorhanden ist, sondern für jeden im Fahrzeug befindlichen Mitfahrer. Da solch eine Regelung nicht vorgeschrieben ist, reicht pro Fahrzeug eine Warnweste.

Auch das Mitglied des Vorstands DEKRA SE und Verantwortlicher für die Business Unit Automotive, Clemens Klinke erklärt: „Wer bei einem Unfall oder einer Panne aus dem Fahrzeug steigt, ist mit der Warnweste deutlich besser sichtbar und damit wesentlich sicherer unterwegs.“

Mein Tipp:

Als Aufbewahrungsort für die Warnweste sollten Sie einen Ort wählen, der sich auch vom Fahrersitz bequem erreichen lässt. Das wer zum Beispiel das Handschuhfach, ein Staufach unter dem Sitz oder eine Ablage in der Türverkleidung. Der Kofferraum ist nicht zu empfehlen, da Sie dazu erst das Fahrzeug ohne Weste verlassen müssen.

Ich würde die Warnweste orginal verschweißt in der Plastikfolie belassen, da sie so vor Staub und Schmutz geschützt wird. Abzuraten ist auch von dem Aufhängen oder Überziehen der Rücklehnen. Denn hier wird die Leuchtkraft durch die ständige Sonnenstrahlungen nachlassen und wirkt verblichen.

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